Di, 17. Oktober 2017

Hollywood-Sexskandal

13.10.2017 10:22

Heidi Klum: „Harvey Weinstein ist kein Einzelfall“

Für Model und Moderatorin Heidi Klum weist der Skandal um Harvey Weinstein auf ein größeres Problem hin. "Ich wünschte, die grausamen Geschichten, die ich über Harvey Weinstein lese, wären ein Einzelfall in unserer Gesellschaft. Aber das stimmt einfach nicht. Wir sollten nicht so naiv sein zu denken, dass solch ein Verhalten nur in Hollywood passiert", sagte Klum dem "People"-Magazin.

Es sei nur ein Beispiel dafür, wie schlecht Frauen weltweit noch behandelt würden, betonte die 44-Jährige.

"Keine Frau, die noch nie eingeschüchtert wurde"
"Es wäre sicher schwer, eine Frau zu finden - mich eingeschlossen -, die sich noch nie eingeschüchtert oder bedroht gefühlt hat von einem Mann, der seine Macht, Position oder körperliche Statur ausnutzt."

Klum moderiert in den USA seit Jahren die Castingshow "Project Runway", die von Weinsteins ehemaliger Firma The Weinstein Company mitproduziert wird.

Der Hollywood-Mogul wurde vor wenigen Tagen wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung entlassen, immer mehr Frauen bezichtigen ihn der Belästigung.

"Veränderung nur mit einem Dialog"
Klum betonte, sie bewundere die "mutigen Frauen", die in den vergangenen Tagen von ihren Erlebnissen berichtet hätten: "Veränderung kann es nur mit einem Dialog geben und wenn Menschen zur Verantwortung gezogen werden."

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden