Mo, 21. Mai 2018

Zu Schulbeginn

25.08.2017 12:39

Brüchige Waffenruhe in Ostukraine: Soldat getötet

Im Kriegsgebiet Ostukraine ist in der Nacht auf Freitag ein weiterer Anlauf für eine Waffenruhe unternommen worden - mit Blick auf den Schulbeginn am 1. September. Die Feuergefechte zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten wurden um Mitternacht eingestellt. Die Ruhe hielt aber wie schon im Zuge früherer Versuche nicht sehr lang an. Die Regierung in Kiew beklagte den Tod eines Soldaten. Laut einem Armeesprecher hatten Separatisten nachts an zwei Orten das Feuer eröffnet.

Ein Vertreter der von den Separatisten gehaltenen Volksrepublik Donezk machte wiederum die ukrainischen Streitkräfte für den Bruch der Waffenruhe verantwortlich. Es war von einem "Beschuss der westlichen Randgebiete von Donezk mit Großkaliberwaffen" die Rede.

Vertreter der ukrainischen Regierung, Russlands und der OSZE hatten sich am Mittwoch auf die Waffenruhe geeinigt. Die OSZE hofft darauf, beide Seiten zum Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie bewegen zu können.

UN: Konflikt forderte bisher mehr als 10.000 Tote
Auch in den vergangenen zwei Jahren hatten die Konfliktparteien zu Schulbeginn Waffenruhen vereinbart, diese scheiterten jedoch bereits nach kurzer Zeit. Seit Anfang des Jahres verzeichneten allein die ukrainischen Streitkräfte knapp 150 Tote und über 800 Verletzte. In dem seit 2014 andauernden Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen bereits über 10.000 Menschen getötet worden.

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