Do, 18. Jänner 2018

Autobombe detoniert

24.07.2017 08:48

Kabul: Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag

Bei einem Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach Regierungsangaben mindestens 35 Menschen getötet worden. Mehr als 40 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag mit. Die Opferzahl könne noch steigen. Nach Polizeiangaben sprengte sich der Angreifer im Westen der Stadt in einem Auto in die Luft. Die Bombe traf einen Bus, der Mitarbeiter des Bergbauministeriums transportierte.

Nach ersten Erkenntnissen detonierte die Bombe im Viertel Gulai-e Dawachana, nahe dem Haus des stellvertretenden Regierungsgeschäftsführers, Hadschi Mohammed Mohakek. Einem Reporter der BBC sagte ein Sprecher von Mohakek, der Politiker sei unversehrt. In der Nähe soll sich auch eine der vielen privaten Universitäten der Stadt befinden. Ob Studenten betroffen waren, blieb zunächst unklar.

Erste Fotos und Videos zeigten eine in Rauchwolken gehüllte Straße, verletzte Personen, verkohlte Bäume, mehrere kleine Feuer und schwer beschädigte Häuser und Läden.

Es ist bereits der zehnte schwere Anschlag in der Stadt seit Jahresbeginn. Kabul verzeichnet landesweit die meisten zivilen Opfer von Anschlägen.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden