Fr, 24. November 2017

Wetterkapriolen

11.04.2017 23:23

Ostern im Sommer oder Schnee

"Ja, ist denn schon Weihnachten?" Das fragten sich die Kinder in Oberösterreich am Ostersonntag im Jahr 2013, als sie bei frostigen Temperaturen die bunten Ostereier im verschneiten Garten suchten. Demgegenüber konnte man sich im Jahr 2000 bei 28,2 Grad in Gmunden in der Badehose zum Eiersuchen aufmachen.

Eines gleich vorweg: Am kommenden Osterwochenende sind in OÖ weder Schneeschaufel noch Bikini gefragt, auch wenn’s regnerisch und kühl wird, wie Ubimet-Experte Josef Lukas weiß. Er hat sich die Wetterlage seit dem Jahr 2000 genauer angeschaut und dabei alles gefunden - vom Schneechaos bis hin zur Sommerhitze. Dabei sticht vor allem das Jahr 2013 gleich ins Auge: Damals hatte ein massiver Kaltlufteinbruch für winterliche Verhältnisse und auch Schnee bis in die Tallagen gesorgt. In Linz wurden damals am Ostersonntag 3,9 Grad gemessen, in Bad Zell waren es 0,1 Grad.

Sommerliche Gefühle

Für sommerliche Gefühle hingegen sorgten die Ostertage im Jahr 2000, wo Oberösterreich am 23. April das wärmste aller Bundesländer war. Die Höchstwerte mit 28,2 Grad wurden in  Gmunden gemessen, knapp gefolgt von Linz (27,9) und Kremsmünster (27,6). Aber auch in den Jahren 2009 und 2011 konnte man bei Temperaturen um die 20 Grad im T-Shirt die Ostereier suchen.
Zur Erinnerung: Im Vorjahr gab’s sehr frühlingshafte 17 Grad am Ostersonntag, wovon wir heuer weit entfernt sind: Regen, Temperaturen um die 10 Grad sowie Neuschnee drohen.

Johannes Nöbauer

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