Mo, 20. November 2017

Neue Aufgaben

16.03.2017 18:34

Pühringer würde Ruf des Seniorenbundes folgen

Nächste Woche gibt es eine Seniorenbund-Pressekonferenz, bei der auch LH Josef Pühringer dabei ist was Gerüchte nährt, dass er dort bald in die Fußstapfen von Josef Ratzenböck tritt. Dass er das von sich aus anstrebe, bestätigt Pühringer so nicht. Einem Ruf des Seniorenbundes würde der bald Alt-LH aber folgen.

Am 9. Februar haben Sie angekündigt, die LH-Würde am 6. April Thomas Stelzer zu übergeben. Wie geht es Ihnen in dieser Übergangszeit?
Da geht’s mir eigentlich sehr gut. Eine Übergabe ist die letzte große Aufgabe, die man in einer solchen Funktion hat. Ich treffe jetzt keine Entscheidung mehr, wo ich nicht den neuen Landeshauptmann zu 100 Prozent einbinde. Und natürlich auch keine, mit der er nicht einverstanden wäre. Ich bin ja kein Narr.

Und Ihr sonst immer übervoller Terminkalender?
Der ist immer noch voll. Weil ich Abschiedsbesuche mache, noch alles abschließe und dem Thomas auch noch ein paar Sachen mache, die ausgeräumt und erledigt gehören. Dann hat es sich auch noch ergeben, dass ich noch viele Ehrungen mache. Mit 6. April scheide ich aber aus allen Aufsichtsräten und Gremien, die mit dem LH oder Finanzreferenten verbunden waren, aus.

Man hört aber, dass das nicht der endgültige Abschied aus der Politik ist.
Das ist er ganz sicher nicht. Denn ich werde mich in der Zivilgesellschaft engagieren, ich habe eine Reihe von Funktionen, die ich behalte, etwa Präsident des Österreichischen Volksliedwerkes. Ich werde mich sicher auch in unserer Gesinnungsgemeinschaft weiterhin engagieren.

In welcher Weise konkret?
Also der politischen Muppetshow, die vom Balkon herunterschimpft, werde ich sicher nicht angehören.

Kann es sein, dass Sie auch in der nächsten Funktion in die Fußstapfen des Josef Ratzenböck treten, von dem Sie im März 1995 den LH-Sessel übernommen haben?
Das ist denkbar. Wenn der Seniorenbund will, dass ich mich dort in führender Weise betätigen soll, dann bin ich dazu bereit. Das wird sich in der allernächsten Zukunft entscheiden.

Interview: Werner Pöchinger

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