Di, 16. Jänner 2018

Klagenfurt

08.03.2017 16:05

Eine Granate lag im Sperrmüll

Ein Relikt aus dem Ersten Weltkrieg hat Mittwoch zur Sperre des Altstoffsammelzentrums Nord in Klagenfurt geführt: Eine Frau hatte beim Entrümpeln eines Hauses eine Granate gefunden. Weil sie mit diesem explosiven Fund nichts anfangen konnte, brachte sie die Granate mit dem restlichen Müll zum Sammelzentrum.

Die 58-Jährige hatte die Granate sie hat einen Durchmesser von etwa 3,7 Zentimeter und eine Länge von zirka 17 Zentimeter am Mittwochvormittag mit weiterem Sperrmüll im Altstoffzentrum abgegeben.

Als ein Mitarbeiter das Gerümpel sortieren will, stößt er auf die Granate. Der 47-Jährige alarmiert daraufhin die Polizei. Die Beamten sperren sofort das Altstoffsammelzentrum und bringen die Granate es dürfte sich um ein Relikt aus dem Ersten Weltkrieg handeln in das Munitionsdepot in Annabichl. "Der Entschärfungsdienst des Bundesministeriums wird eine fachtechnische Untersuchung des Kriegsmaterials durchführen und über die weitere Behandlung der Granate entscheiden", hieß es gestern seitens der Polizei. Es sei davon auszugehen, dass die Granate durchaus funktionstüchtig sei.

Das Kriegsmaterial hatte die Frau beim Entrümpeln des Kellers ihres Schwiegervaters in Annabichl gefunden. "Sie hat nicht gewusst, dass es sich um eine Granate handelt", so ein Polizist.

Bei einer Hausdurchsuchung konnten die Polizeibeamten jedoch keine weiteren Granaten oder andere Waffen finden.

Katrin Fister, Kärntner Krone

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