Mo, 20. November 2017

Aufwärtstrend

07.03.2017 17:12

Um 32 Prozent mehr offene Stellen

So groß wie lange nicht ist die Chance, einen Job in Kärnten zu finden: Die Zahl der offenen Stellen ist um 32,1 Prozent gestiegen! Zudem ist das AMS in Kärnten österreichweit Musterschüler bei der Jobvermittlung: Innerhalb von 17 Tagen wird eine frei werdende Stelle besetzt. Wir haben uns angesehen, wie es funktioniert.

Hannes T. (55) aus Klagenfurt ist einer von 34.161 Kärntnern, die beim AMS einen Job suchen. Er hat kommende Woche ein Bewerbungsgespräch bei einer Metallverarbeitungsfirma.

Hannes T. hat allerdings ein Problem: Er besitzt keinen Hubstapler-Schein.

Genau hier kommen die Jobvermittler des AMS zum Zug. "Wir haben schon vor dem Gespräch den Kontakt zum Unternehmen aufgenommen, und darauf hingewiesen, dass Herr T. bei der Qualifikation ein Defizit aufweisen könnte  so gibt es im Nachhinein keine Missverständnisse und beide Seiten wissen, woran sie sind", sagt Peter Wedenig, stellvertretender AMS-Leiter.

Eine Strategie, die sich bewährt: Innerhalb von 17 Tagen gelingt es dem AMS in Kärnten, eine frei werdende Stelle "punktgenau" zu vermitteln - damit ist man österreichweit Spitzenreiter.

Der positive Nebeneffekt: Immer mehr frei werdende Stellen werden von den Unternehmen gemeldet. 2344 Jobs sind derzeit zu vergeben - ein Plus von 32,1 Prozent oder 570 Stellen gegenüber dem Vorjahr.

Wedenig: "Man spürt einfach, dass die Nachfrage in allen Branchen wieder größer wird. Das liegt an der Konjunktur, aber auch an der guten Kooperation zwischen AMS und Wirtschaft. Bereits die Hälfte aller freien Stellen wird an uns weitergeleitet."

Dennoch bleibt genug zu tun: Denn auf jede freie Stelle kommen im Schnitt noch immer 15 Arbeitsuchende.

Christian Rosenzopf, Kärntner Krone

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