Di, 12. Dezember 2017

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18.02.2017 21:14

Todeslenker ließ sein Opfer einfach liegen

Schockerlebnis für einen Bewohner aus Steyrling: Er wurde in der Nacht zum Samstag von einem Autofahrer aus dem Schlaf geläutet, weil dieser vor dem Haus einen leblosen Mann gefunden hatte. Der 63-Jährige sah nach und fand seinen toten Nachbarn (61) auf der Straße dieser war von einem Autorowdy getötet worden!

Was für eine Tragödie!  Während der 63-jährige Gerhard F. seelenruhig in seinem Bett schlief, läutete es gegen 1 Uhr früh plötzlich Sturm bei seinem Haus. Der Pensionist ging zur Tür und schaute nach: Dort stand der einheimische Franz E. und meinte: "Da liegt ein Mann draußen auf der Straße, bitte hol’ Hilfe." E. war mit seinem Auto die Steyrling Landesstraße entlang gefahren und sah plötzlich "etwas" auf der Straße liegen. "Zuerst dachte ich, das wäre ein Reh", schildert der Lenker. Da er kein Handy bei sich  hatte, läutete er an der Haustüre des 63-Jährigen, schilderte den Vorfall und fuhr danach wieder weiter. Kurz danach waren die alarmierten Einsatzkräfte am Unglücksort: Doch alle Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg, für den alleinstehenden 61-jährigen Paul S. kam jede Hilfe zu spät.
Wie die Ermittlungen der Polizei dann ergaben, dürfte der 61-Jährige am Heimweg von einem Lokalbesuch von einem Autofahrer gerammt worden sein. Ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete dieser. Am Samstagvormittag kam der  Zeuge mit seinem Pkw erneut zu Gerhard F. Der sagte ihm, dass ihn die Polizei schon dringend als Zeugen suche, worauf dieser gleich zum Posten hinfuhr. Jetzt sucht die PI Kirchdorf auf Hochtouren nach dem flüchtigen Autofahrer und bittet um zweckdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0 59 133/41 20.

Johannes Nöbauer, OÖ-Krone

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