Di, 12. Dezember 2017

Skitourenberg

17.02.2017 07:56

Einfach wach geküsst

Ein Lehrer mit seinem ehemaligen Schüler auf Skitour. Auf einer, an der sie maßgeblich beteiligt sind. Wenn der Hausberg zur Leidenschaft wird.

Es gibt Skitouren und es gibt Skitouren. Jene auf den Ronachkopf ist etwas Besonderes, weckt Erinnerungen. Als hier noch ein Lift stand, fuhr die Verfasserin dieser Zeilen Kindercuprennen, dann versank der Thumersbacher Hausberg in einen Dornröschenschlaf. Bis engagierte Einheimische kamen und ihn wach küssten, vor drei Jahren zum Skitourenberg machten. Zu ihnen es waren viele helfende Hände beteiligt gehörten Peter Wittner von der Initiative "Pro Thumersbach" und Ingo Dürlinger, Betriebsleiter bei der Schmittenhöhebahn. "Das Ganze macht ein wenig stolz. 40 Thumersbacher haben mitgeholfen, die Piste wieder frei zu machen, alles ehrenamtlich. Ich selbst präpariere die Abfahrt in meiner Freizeit", sagt Dürlinger.

Die Tour vereint viele Faktoren, die man nur hier findet: Nebeneinander aufsteigen und "ratschn" ist kein Problem. Gemütlich durch den Wald oder "zach" über die Piste beides ist möglich. Im Prinzip kann man hier Tag und Nacht unterwegs sein, alles ist absolut lawinensicher. Wer sich im Tiefschnee unsicher ist, findet hier eine bequeme Abfahrt, abseits vom Skigebiet.  Die 500 Höhenmeter sind für Einsteiger und zum Ausgleich nach dem Job ideal.

"Wir haben noch viel vor"
Als das Telefon von Ingo Dürlinger klingelt und er das Gespräch auf Englisch führt, schmunzelt Peter Wittner: "Von wem er das wohl gelernt hat?" Ingo ist bei Peter in die Schule gegangen, ins "Gym" in Schüttdorf. Der Kontakt ist nie richtig abgebrochen, dann kam das Projekt Ronachkopf und beide wussten: Auf den jeweils anderen ist Verlass. "Wir haben noch viel vor mit unserem Berg", verraten sie und denken dabei auch an eine Tour, die einmal weiter hinauf führen könnte. Vorerst ist aber beim "Gipfelkreuz", gestaltet von Christian Bernsteiner, Schluss. Mit dem Blick auf Schmitten und Kitzsteinhorn, kommen die Felle runter, um bei der Enzian Hütte stilsicher den Einkehrschwung zu setzen.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

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