Di, 21. November 2017

Warnung aus Russland

01.12.2016 10:57

Ukraine testet Raketenabwehrsystem nahe der Krim

Trotz massiver Warnungen aus Moskau hat die Ukraine am Donnerstag mit einem zweitägigen Militärmanöver unweit der von Russland annektierten Halbinsel Krim begonnen. Besonders im russischen Fokus stehen Tests mit lenkbaren Flugabwehrraketen vom Typ S-300. Russland hat mit einem möglichen Abschuss ukrainischer Raketen gedroht, sollten diese die Krim bedrohen.

"Alles läuft nach Plan", sagte der ukrainische Armeesprecher Wladimir Kryschanowski am Donnerstagvormittag dem TV-Sender 112 Ukraina. Bereits vor Beginn des Militärmanövers hieß seitens der Armeeführung, es handle sich um eine Übung auf "nationalem Territorium". Die scharfe Replik auf die russische Drohung: "Niemand wird uns sagen, was wir zu tun haben."

Russische Kriegsschiffe in Alarmbereitschaft
Armeesprecher Kryschanowski sagte unmittelbar nach Beginn des Manövers im Raum Cherson, die ukrainische Armee sei auf alle Entwicklungen vorbereitet. Russischen Medien zufolge hatte Moskau mehrere Schiffe der auf der Krim stationierten Schwarzmeerflotte sowie das Abwehrsystem der Halbinsel in Bereitschaft versetzt. Die russische Luftfahrtbehörde warnte, dass das Manöver den zivilen Flugverkehr in der Region gefährden könnte.

Russland hatte sich die Krim 2014 einverleibt. Der Westen verhängte daraufhin Strafmaßnahmen gegen Moskau, der Kreml reagierte mit Gegensanktionen.

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