Mo, 20. November 2017

Weit über Grenzwert

20.11.2016 17:35

Beeren und Pilze mit Pestizid belastet!

Experten warnen vor den Gefahren des Unkrautvernichters Glyphosat. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation das Mittel als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft, ist es in Österreich nicht verboten. Eine beängstigende Pestizid-Konzentration wurde nun in einem Wald in Kärnten entdeckt.

Glyphosat auf wild wachsenden Himbeeren und auf Speisepilzen in einem öffentlich zugänglichen Waldstück bei Linsenberg in Kärnten - die Umweltschützer von Greenpeace schlagen Alarm, nachdem sie Proben bei Schwammerln und Früchten genommen und die Ergebnisse ausgewertet haben.

Konzentration über 500-mal höher als gesetzlicher Grenzwert
Konkret wurden jetzt in den Himbeeren 290 Milligramm Glyphosat pro Kilo gemessen. Die gefundene Konzentration liegt damit über 500-mal höher als der gesetzliche Grenzwert. "Fünf Stück davon reichen, damit ein Kind die erlaubte Tagesdosis erreicht", warnt Hanna Simons, Sprecherin von Greenpeace.

"2013 wurden bei Tests von uns sogar Glyphosatreste im Brot festgestellt, weil Getreide vorab bespritzt wurde", so Umweltchemiker Helmut Burtscher von GLOBAL 2000 zur "Krone". Greenpeace fordert von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter nun ein Verbot des umstrittenen Mittels.

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