Di, 21. November 2017

Täter sitzt in Haft

03.11.2016 13:22

Trennung per Telefon: Freund legte Feuer

Das Aus der Beziehung via Telefon ließ einen 44-jährigen Linzer durchdrehen: Er bedrohte seine Ex-Freundin und legte dann in ihrer Wohnung Feuer. Wie berichtet, konnte der Mann von Polizisten vor dem Erstickungstod gerettet werden. Er ist teilgeständig, bestreitet jedoch die absichtliche Brandlegung.

Sie war in Wien, er in ihrer Linzer Wohnung in der Neuen Heimat, als die Lebensgefährtin mit dem 44-Jährigen telefonisch Schluss machte. Wie die Frau den Kriminalisten später mitteilte, hätte der Mann da gedroht, dass "etwas mit ihrer Wohnung passieren würde", wenn sie nicht zu ihm zurückkehre - und dass er auch ihr etwas antun würde.

Kurz darauf - zu Allerheiligen gegen 7.20 Uhr früh - schlugen seine Nachbarn Alarm, weil aus der Wohnung im 3. Stock dichter Rauch drang. Zwei Polizeibeamte, die als erste am Einsatzort eintrafen, drangen in die verqualmte Wohnung ein, konnten den 44-Jährigen, der bewusstlos auf einem Tisch lag, bergen.

44-Jähriger ist zum Teil geständig
Im Krankenhaus bedankte sich der Mann noch bei seinen Lebensrettern, verschwand dann aus dem Spital. Mittwoch früh wurde er - wie berichtet - in seiner Wohnung festgenommen, gestand am Abend im Verhör die Nötigung, bestritt aber die Brandlegung durch Kerze: Das sei ein Unfall gewesen. Er bleibt in Haft.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden