Di, 21. November 2017

Kardashian-Überfall

18.10.2016 14:30

Concierge klagt an: „Jemand könnte tot sein“

Mehr als zwei Wochen ist der Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris her. Bislang scheint die Polizei jedoch im Dunkeln zu tappen. Der Concierge des "Hotel de Pourtales" erklärt der "Daily Mail" jetzt, wie katastrophal die Sicherheitsvorkehrungen in der Luxusherberge sind. Er habe die Betreiber bereits vor sechs Jahren davor gewarnt, dass ein Überfall wie jener auf Reality-TV-Darstellerin passieren könnte. Und er geht sogar noch weiter und meint: "Jemand könnte jetzt tot sein."

Es war für Kim Kardashian traumatisierend, was vor mehr als zwei Wochen in Paris passiert ist. Fünf als Polizisten maskierte Männer drangen in ihre Luxusherberge "Hotel de Pourtales" ein, überwältigten den Concierge und schlichen sich in das Apartment der 35-Jährigen. Dort fesselten und knebelten sie die Reality-TV-Darstellerin, die um ihr Leben bettelte, und stahlen ihr Schmuck im Wert von rund zehn Millionen Euro, darunter ihren vier Millionen teuren Verlobungsring.

"Es gab überhaupt keine Sicherheitsvorkehrungen"
Jetzt meldet sich Nachtportier Abdulrahman, der den Raub an Kardashian am eigenen Leib miterlebt hat, gegenüber der britischen "Daily Mail" zur Wort. Er ist nämlich der Meinung, dass der Vorfall mehr als vorraussehbar war. Denn: Die Sicherheitsvorkehrungen in der Luxusherberge, in der die Top-Hollywoodpromis absteigen, seien katastrophal. "Es gab überhaupt keine richtige Sicherheit. Es war ihre Entscheidung. Das Hotel hat sich über Security-Maßnahmen gar keine Gedanken gemacht."

So gab es keine funktionierenden Überwachungskameras, damit die Promis unbeobachtet das Hotel betreten und wieder verlassen konnten. Security hätte das Hotel ebenfalls keine angestellt. Zudem wurde der Code, mit dem die Vordertüre des Apartmentkomplexes geöffnet werden konnte, seit 2010 nicht mehr geändert. Mittlerweile hätte diesen einfach jeder gekannt, so der Concierge, der seit vielen Jahren für die Luxusherberge arbeitet. Selbst jetzt, Wochen nach dem Überfall auf Kim Kardashian, ist die Geheimnummer noch immer der gleiche, fand die "Daily Mail" bei ihren Recherchen in Paris heraus.

Das Video dazu gibt's hier:

"Es könnte jemand tot sein"
"Wir haben es ihnen viele Jahre zuvor gesagt, dass sie Kameras installieren sollten, dass sie die Security-Maßnahmen verbessern sollten, dass sie das Problem mit den Schlüsseln lösen sollten. Nichts war verschlossen, es gab hier keine richtigen Sicherheitsvorkehrungen." Abdulrahman, der nach dem Überfall, bei dem ihm eine Waffe an den Kopf gehalten wurde, traumatisiert ist, geht sogar so weit, als dass er meint: "Es könnte jemand tot sein."

Noch jetzt sei er zornig, dass so ein Raubüberfall überhaupt passieren konnte, erklärt der Nachtportier weiter. "Kurz danach war ich sehr wütend und die ersten, die ich beschuldigt habe, waren die Hotelbesitzer. Sie sind dafür verantwortlich, bin ich mir sicher. Ich habe ihnen gesagt: 'Schaut, was ihr angerichtet habt! Was habe ich euch schon vor sechs Jahren gesagt?'"

"Kim nimmt sich eine dringend nötige Auszeit"
Kim Kardashian hat aus dem Überfall vorläufig ihre Konsequenzen gezogen. Seit 13 Tagen stehen ihre sozialen Medien still. Angeblich hat die Reality-TV-Queen ihre persönliche Security aufgestockt, lässt sich und ihre Familie jetzt von ehemaligen Secret-Service-Mitarbeitern bewachen. Lediglich ihre Assistentin meldete sich am Dienstag mit einem kurzen Statement zu Wort, schrieb: "Keeks nimmt sich eine dringend nötige Auszeit." Wann sich die 35-Jährige wieder an die Öffentlichkeit traut, ist also weiter fraglich ...

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