Do, 23. November 2017

Vor Zürich

23.02.2016 12:39

Lebensqualität: Wien zum achten Mal Weltspitze

Wien bleibt in Sachen Lebensqualität unangetastet an der Spitze: Auch 2016 führt die Bundeshauptstadt das "Qualitiy of Living"-Ranking des Beratungsunternehmens Mercer an - zum achten Mal in Folge. Auch die weiteren Plätze blieben unverändert: Zürich, Auckland, München und Vancouver folgen Wien auf dem Fuß. Das Schlusslicht bildet die irakische Hauptstadt Bagdad.

Die Mercer-Studie wird alljährlich durchgeführt. Sie bietet einen Vergleich der Lebensumstände von Mitarbeitern international tätiger Unternehmen, die ins Ausland entsandt wurden, in insgesamt 230 Großstädten. Zur Beurteilung jeder Metropole werden 39 Kriterien analysiert, die aus Sicht der "Expatriates" eine zentrale Rolle spielen.

"Persönliche Sicherheit" als neue Kategorie
Berücksichtigt werden politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte. Dazu kommen Faktoren wie Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen. Für die aktuelle Studie wurde erstmals gesondert auch das Merkmal "persönliche Sicherheit" unter die Lupe genommen, hieß es am Dienstag in einer Mercer-Aussendung.

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Denn die politische und soziale Stabilität am Einsatzort habe den größten Einfluss auf die Lebensqualität von Mitarbeitern, die von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet werden, hieß es. Maßgebliche diesbezügliche Kriterien zur Beurteilung seien beispielsweise innere Stabilität, Kriminalitätsraten und Leistungsfähigkeit der örtlichen Strafverfolgungsbehörden.

Wobei hier Wien nicht an der Spitze steht: Am sichersten können sich "Expatriates" in den - zum Teil deutlich kleineren - Städten Luxemburg, Bern, Helsinki und Zürich fühlen. Wien folgt im internationalen Ranking auf dem fünften Platz. Am unsichersten ist das Leben in Bagdad und in der syrischen Hauptstadt Damaskus.

Aktuelle Weltlage beeinflusst Ranking maßgeblich
Die aktuelle Weltlage spielt dabei eine große Rolle: Terrorismus und soziale Unruhen hatten zur Folge, dass einige europäische Städte im Ranking schlechter dastehen als im Vorjahr, etwa Paris (71), London (72) oder Madrid (84). Die griechische Hauptstadt Athen stürzte gar von Position 85 auf den 124. Platz ab.

Die Regierenden im Wiener Rathaus zeigten sich vom erneuten Spitzenplatz begeistert. Wien sei eine Stadt, die weltweit wie keine andere für ein Leben in Sicherheit, mit hohen sozialen Standards, mit preiswertem Wohnraum, mit hervorragender Infrastruktur und einem ausgezeichneten kulturellen Angebot für alle Bewohner und Gäste stehe, so Bürgermeister Michael Häupl und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner in einer Aussendung. Man versprach, den Wiener Weg hin zu einer "pulsierenden, lebenswerten und sozial gerechten Metropole" auch künftig fortzusetzen.

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