Mo, 11. Dezember 2017

Größter Aufgriff

26.08.2015 15:51

69 Flüchtlinge in Zug entdeckt

Bei einer schwerpunktmäßigen Fremdenkontrolle am Klagenfurter Hauptbahnhof haben Kärntner Polizeibeamte Dienstagnacht in einem Zug, der von Wien nach Mailand unterwegs gewesen war, 69 illegal eingereiste Personen aufgegriffen. Es sei der bisher größte Aufgriff von Illegalen in Kärnten gewesen.

„Unsere Beamten konnten gegen Mitternacht in allen Waggons des Wien-Mailand-Zuges insgesamt 69 Flüchtlinge entdecken“, schildert Oberst Johannes Dullnig, Leiter der Einsatz-, Grenz- und Fremdenpolizeilichen Abteilung (EGFA).

Die genaue Identität der Flüchtlinge werde durch ihre Fingerabdrücke in einem europaweiten Datennetz abgeglichen und geklärt. Danach entscheidet das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) über das weitere Schicksal der Menschen. Der Großteil der Betroffenen – sie stammen aus Indien, Pakistan und Bangladesch – soll bereits Asyl beantragt haben.

Laut Auskunft des BFA werden die Menschen jedoch nicht in Kärnten, sondern in den Erstaufnahmezentren in Traiskirchen und in Thalham untergebracht.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden