Mo, 11. Dezember 2017

Bananenboot-Unfall

02.07.2015 07:06

Maturantin (20) mit klaffenden Wunden im UKH Linz

Mit klaffenden Wunden liegt die 20-jährige Maturantin Marlene W. aus Wolfern in Oberösterreich in der Intermediate-Care-Station des Linzer UKH. Das Mädchen wurde auf seiner Maturareise in Kroatien, wie berichtet, nach dem Sturz von einem Bananenboot mit zwei Leidensgenossen von einem Boot überfahren. Marlene muss mehrfach operiert werden, weil die Wunden so groß sind.

"Die Patientin hat mehrere Schnitte am Körper und an den Beinen erlitten. Die Schnittwunden an den Extremitäten sind sehr tief, sie gehen bis zu den Knochen. Es fehlt auch Fleisch, man kann also nicht einfach die Schnitte zusammennähen, und damit hat sich's", berichtet Unfallchirurg Meinrad Reischl, Vize des Ärztlichen Leiters des Linzer Unfallkrankenhauses.

Reischl weiter: "Wir gehen davon aus, dass mehrere Operationen notwendig sein werden. Ich möchte auch noch erwähnen, dass die Vorversorgung durch die Ärzte in Split absolut professionell war." Marlene W. befindet sich derzeit in der Intermediate-Care-Station - kurz IMC genannt - des Linzer UKH. Das IMC ist eine Mischform zwischen Intensiv- und Normalstation.

Zweite Verletzte "ist bereits 'fit to fly'"
Endlich in die Hände von Spezialisten aus Österreich wollten natürlich auch die beiden anderen Opfer des Bootsunfalls. Der 18-jährige Bursch aus Bregenz wurde am Mittwoch nach Vorarlberg ausgeflogen, während Selina W. (19) aus Engelhartszell noch in Kroatien ausharren musste: "Das verletzte Mädchen ist bereits 'fit to fly', also transportfähig. Wir waren in regem Kontakt mit ihrer Versicherung, der Transport nach Oberösterreich wird am Donnerstag im Laufe des Tages erfolgen", so der Geschäftsführer des Maturareiseveranstalters TurnOn, Lukas Vrecer, am Mittwochabend zur "OÖ-Krone".

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