Fr, 20. Oktober 2017

Aufgepasst!

09.04.2015 11:38

Bodyguard für Nashorn-Baby

Als ob er nie etwas anderes gemacht hätte, posierte der kleine Nashorn-Bulle am Mittwoch zum ersten Mal für die Kameras. Immer beschützt von Mama "Tamu" können ihn eigentlich nur die Kattas, die mit im Gehege wohnen, aus der Ruhe bringen. Vor der Tür zum Nashorn-Haus wurde jetzt ein Wachposten aufgestellt.

Und zwar, um die Besucher in kleinen Gruppen und nur wenn alles gut läuft, ins Innengehege zu lassen. Durch eine dicke Scheibe geschützt eroberten "Tamu"  und "Hörnchen" – noch ein wenig ungeschickt und tapsig – am Mittwoch die Herzen der ersten Besucher.  "Der Kleine nimmt alles ziemlich gelassen, zieht sich zurück, wenn es ihm zu viel wird. Daher können wir das Nashornhaus zumindest teilweise zugänglich machen", erklärte Zoo-Chefin Sabine Grebner.

Dass Kuh und Bulle wohlauf und noch dazu ein gutes Team sind, ist für Hellbrunn wie ein Lotto-Sechser. "Es ist das weltweit erst achte Nashorn-Baby, das nach  künstlicher Befruchtung gesund geboren wurde", weiß Tierärztin Miriam Wiesner. Und "Hörnchen" – so wird der Nachwuchs genannt, bis ein passender Pate gefunden ist – legt jeden Tag ein Kilogramm zu, ein gutes Zeichen. Währenddessen frisst "Tamu" bis zu 100 Kilogramm Heu, Stroh und so weiter pro Tag, um stark zu bleiben. "Sie hat die Geburt ganz alleine geschafft, wir haben alles am Bildschirm im Nebenraum verfolgt", so Wiesner.

Am Wochenende erwartet der Zoo einen Besucheransturm, daher ist es unwahrscheinlich, dass man "Hörnchen" in Natura sehen kann, "weil dann einfach zu viel los ist", sagt Grebner.  Live gibt es den Nachwuchs aber trotzdem, denn Kameras übertragen alles aus dem Gehege auf zwei Bildschirme. Außerdem gibt es eine Info-Point bei dem man alles über die Riesen mit dem Horn erfährt. Vater "Athos" sowie die Kühe "Yeti" – sie erwartet im Herbst Nachwuchs – und "Kifaru" sind zur Zeit gerne in der Sonne, also viel im Freien zu sehen.

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