Sa, 18. November 2017

Tempo 20 im Ortskern

31.03.2015 19:29

Start der Begegnungszone in Bischofshofen

Am 12. April ist es endlich so weit: Die neue Begegnungszone im Zentrum von Bischofshofen wird offiziell mit einem großen Festakt, Straßenmusik und einem bunten Kinderprogramm eröffnet. Ziel ist die Förderung des partnerschaftlichen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer – und das bei niedriger Geschwindigkeit.

Die neue Begegnungszone zieht sich durch die Bahnhofstraße, über den Franz-Mohshammer-Platz und den Oberen Marktplatz. Bischofshofen hat damit eine der ersten Begegnungszonen österreichweit eingerichtet und nimmt mit dem Projekt eine Vorreiterrolle ein. Gekennzeichnet wird die neue Verkehrslösung durch das Straßenverkehrszeichen "Begegnungszone" beziehungsweise "Ende Begegnungszone". Zudem wird auf das Tempolimit 20 durch Bodenmarkierungen aufmerksam gemacht.

Fußgänger dürfen zwar die Fahrbahn betreten, den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern. Bürgermeister Hansjörg Obinger ist davon überzeugt, dass "die Begegnungszone Bischofshofen weiter beleben wird. Sie lädt ein, als Fußgänger im Zentrum zu flanieren, ohne dass der motorisierte Verkehr vollkommen ausgesperrt wird." Grundlage für die Einrichtung war eine umfassende Prüfung. Dabei wurde festgestellt, dass die bestehende Gestaltung im Wesentlichen den Anforderungen entspricht. Das Zentrum ist klar definiert, die Gehsteige sind in Fahrbahn-Ebene ausgeführt und gepflastert und die Parkplätze markiert. Beidseits der Straßen sind durchgängig Geschäfte angeordnet, so dass die Fußgänger diese laufend queren.

Bischofshofener bringen ihre Vorschläge ein
Bei einer Bürgerinformation Mitte Jänner 2015 wurde das Projekt bereits der Bevölkerung vorgestellt. "Die Diskussion verlief trotz teilweise gegensätzlicher Meinungen sehr fair und konstruktiv. Es wurden Anregungen und Vorschläge eingebracht, die vor allem auch die Verkehrssituation im Umfeld der Begegnungszone betreffen", erzählt der Ortschef und verspricht, dass die Verbesserungsvorschläge in den Ausschüssen sowie in der Gemeindevertretung behandelt werden. Und auch Verkehrsstadtrat Alois Lugger blickt äußerst positiv in die Zukunft: "Nach einem einstimmigen Beschluss in der Gemeindevertretung und unter weit gehender Einbindung der Bevölkerung wird uns der nächste Meilenstein in der wirtschaftlichen und touristischen Entwicklung von unserem Zentrum gelingen. Lebensraum, Frequenz und Begegnungen – das Miteinander wird steigen."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden