Fr, 24. November 2017

FPÖ schäumt

03.12.2014 11:39

Echte AMS-Zahlen heizen Wiener Vorwahlkampf an

Der "Krone"-Bericht über die bisher vertraulichen AMS-Daten sorgt für heftige Diskussionen unter den Lesern. Und die AMS-Aussage, dass bereits jeder dritte Arbeitslose in Wien ein Ausländer ist, heizt nun auch den Wiener Vorwahlkampf an. So fordert Johann Gudenus (FPÖ): "Die Arbeitszuwanderung nach Österreich muss ein Ende haben."

"Die rot-grünen Geschichten, dass Migranten mehr in unser Sozialsystem einzahlen als sie herausnehmen, sind aufgrund dieser AMS-Zahlen nicht mehr zu glauben", sagt Wiens FPÖ-Klubobmann Gudenus.

Die Sorgen der Freiheitlichen seien somit berechtigt gewesen: "Wenn allein heuer 35,7 Prozent mehr Rumänen und Bulgaren auf den Wiener Arbeitsmarkt drängen, kann das ja nur Nachteile für alle Österreicher bringen. Das seit Jänner geltende Arbeitsfreizügigkeitsgesetz muss sofort ausgesetzt werden, die rot-schwarze Bundesregierung muss etwas gegen die Armutszuwanderung unternehmen."

Wie berichtet, dokumentiert das AMS in einem internen Papier: 55,1 Prozent der 107.140 Wiener Arbeitslosen haben Migrationshintergrund, und jeder Dritte ohne Job ist ein Ausländer. Gleichzeitig zweifeln die AMS-Experten in dem Dossier, dass Schulungen bei der Gruppe der Migranten die Situation verbessern.

In der Führung des Arbeitsmarktservice werde bereits ermittelt, wer der "Krone" die vertraulichen Daten zugespielt hat.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden