So, 17. Dezember 2017

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17.11.2014 10:30

Bettler mit Hunden: Viele Tierfreunde sind besorgt

Viele Tierfreunde stören sich daran, dass Bettler immer wieder Hunde dabei haben. Verbieten kann man es rechtlich nicht. Aber anzeigen, wenn es einem Vierbeiner schlecht geht!

"Bei mir rufen in jüngster Zeit vermehrt Tierfreunde an, die dieses Betteln mit Hunden empört", weiß Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck. Rechtlich sei man aber machtlos - doch das heiße nicht, nicht helfen zu können. "Wenn man den Eindruck hat, dass es dem Hund schlecht geht, kann man natürlich die Polizei oder den Amtstierarzt verständigen", so die Expertin. Beispiele: "Wenn kein frisches Wasser vorhanden ist, keine Decke, das Tier im Nassen oder auf Kaltem liegen muss oder augenscheinlich krank scheint."

Kritik an SPÖ und ÖVP
"Jeder Bürger ist aufgerufen, Hilfe zu verständigen, wenn es einem Tier nicht gut zu gehen scheint", betont der zuständige Stadtrat Mario Eustacchio. Während das Betteln mit Kindern aber verboten ist, gibt es keine Handhabe bei Tieren. Das Land sei zuständig. "Seit der Verfassungsgerichtshof das Bettelverbot gekippt hat, stehlen sich die SPÖ und die ÖVP aus der Verantwortung", wettert Eustacchio.

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