Fr, 24. November 2017

Bei Verfolgungsjagd

23.08.2014 10:32

Lkw-Fahrer versuchte Polizeistreife zu rammen

Beinahe hätte Freitag früh eine Amtshandlung der Autobahnpolizei Villach vor der Grenze bei Arnoldstein in Kärnten mit einer Tragödie geendet. Ein türkischer Lkw-Fahrer hatte die Haltezeichen der Beamten ignoriert und war davongerast. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd versuchte der Lenker mehrmals den Dienstwagen zu rammen.

Das Horrorerlebnis der Beamten der Autobahninspektion Villach begann um 4 Uhr. Ein türkischer Transporter sollte auf der Autobahn kurz vor der italienischen Grenze kontrolliert werden. "Nachdem er die Kelle gesehen hatte, gab der Trucker Gas und brauste davon", erzählt ein Polizist.

Sein Kollege ließ sich nicht abhängen und verfolgte den Laster. "Er überholte auch einen slowenischen Lkw - blieb dann aber mit diesem gleichauf, damit wir nicht weiterkamen. Zwischen Zollamt und Grenze ist die Fahrbahn aber breiter. Wir winkten den Slowenen auf den Pannenstreifen und wollten zwischen den beiden durch, um den Türken anzuhalten. Da begann dieser, uns gegen den anderen Lkw zu drängen", so der Beamte weiter.

"Er wollte uns hinten auffahren"
Der Dienstwagen war zwischen den beiden Ungetümen eingezwängt - den Polizisten gelang es jedoch zum Glück, sich mit ihrem Wagen vor die beiden Lkws zu setzen. Doch der Lkw-Fahrer ließ weiterhin nicht locker und machte regelrecht Jagd auf die Polizisten. "Es half keine Kelle, kein Warnlicht. Er wollte uns hinten auffahren. Wir mussten aufgeben und uns in Sicherheit bringen", schildert der Beamte die Dramatik der Situation. "Es wird einem ziemlich mulmig, wenn so ein Koloss immer näher kommt und offenbar gar nicht stoppen will."

Den italienischen Kollegen gelang es schließlich, den Türken zu stoppen. Sie brachten ihn zur Grenze. Er hatte demnach keine gültigen Papiere und war deshalb geflüchtet.

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