Mo, 20. November 2017

Lehrerdienstrecht

29.07.2013 17:11

Grüne empört: Neugebauer als „schwarzer Klotz“

33 Verhandlungsrunden sind bereits vergangen, und noch immer ist beim Tauziehen um ein neues Lehrerdienstrecht kein Durchbruch in Sicht. Dem grünen Finanzsprecher Werner Kogler platzt angesichts der Hinhaltetaktik der Gewerkschaft der Kragen: "Die Regierung muss die schwarzen Kühe, die quer im Stall stehen, zurücklassen."

"Es ist abenteuerlich, empörend und lächerlich." Im Gespräch mit der "Krone" redet sich Werner Kogler in Rage. Es könne nicht sein, dass die Interessen der Alt-Lehrer eine ganze Republik in Geiselhaft nehmen. "Diese Apparatschiks blamieren das gesamte Land, die Regierung wird vorgeführt", so Kogler.

Neugebauer unter Beschuss
Besonders hart geht der Grüne mit Beamtenboss Fritz Neugebauer ins Gericht. Der gebe momentan in der ÖVP den Ton an und blockiere wie ein "schwarzer Klotz" alles, wenn es um Fortschritt gehe. ÖVP-Chef Michael Spindelegger müsse eine Entscheidung treffen, ob er willig sei, seine Partei von diesem Geist zu befreien.

Und dem Regierungschef richtet Werner Kogler aus: "Wenn Bundeskanzler Werner Faymann glaubwürdig bleiben will, soll er das Schattenboxen mit der ÖVP beenden, die schwarzen Kühe, die quer im Stall stehen, zurücklassen und neue Mehrheiten für ein modernes Lehrerdienstrecht suchen."

Weiterhin keine Einigung in Sicht
Die Verhandlungen gehen in den kommenden Tagen nun auf Beamtenebene weiter. Bei den großen Streitthemen Gehalt und Arbeitszeit ist nach wie vor keine Einigung in Sicht.


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