Di, 19. Dezember 2017

Nach Zechtour in OÖ

24.12.2012 11:57

Mann (24) entdeckt zwei Projektile in seiner Stirn

Der Blick in den Spiegel nach einer feuchtfröhlichen Nacht dürfte bereits vielen Menschen einen kleinen Schrecken eingejagt haben. Der Schock eines 24-jährigen Innviertlers in der Nacht auf Montag war aber wohl um einiges größer, als er zwei Projektile einer Luftdruckpistole in seiner Stirn stecken sah. Der junge Mann wurde ambulant behandelt. Wie die beiden Geschosse in die Stirn des 24-Jährigen gelangt waren, ist bislang noch nicht geklärt.

Der 24-Jährige hatte am Sonntag in St. Pantaleon im Bezirk Braunau ausgiebig in einem Lokal gefeiert und das eine oder andere alkoholische Getränk zu sich genommen. Als er sich dann auf den Heimweg machte und gegen 1 Uhr in seiner Wohnung eintraf, dürfte ihm sein Spiegelbild wohl einen gehörigen Schrecken versetzt haben. Allerdings waren dafür nicht die dunklen Augenringe verantwortlich, sondern vielmehr zwei Projektile einer Luftdruckpistole, die in der Stirn des 24-Jährigen steckten.

Nachdem sich der Mann vom ersten Schock erholt hatte, alarmierte er die Rettung, die den Oberösterreicher sofort ins Krankenhaus brachte. Der 24-Jährige hatte großes Glück, nach einer ambulanten Behandlung konnte er wenig später in häusliche Pflege entlassen werden.

Wie die Projektile ihren Weg in die Stirn des jungen Mannes gefunden haben, stellt die Polizei vor ein Rätsel. Zwar habe der 24-Jährige angegeben, auf dem Heimweg zwei Personen gesehen und zwei Schüsse gehört zu haben. Da der Mann jedoch betrunken war und selbst eine Luftdruckpistole besitzt, könnte er sich die Verletzungen auch selbst zugefügt haben, so die Exekutive.

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