Fr, 24. November 2017

Neuer Ansatz in NÖ

14.02.2012 17:07

„Zeugnisse“ gibt es künftig schon im Kindergarten

Der Ärger über allzu zögerliche Bildungsreformen wächst. In Niederösterreich steigt man indes aber aufs Gas - und beginnt gleich bei den Jüngsten. Lernfortschritte werden bereits im Kindergarten festgehalten, Stärken der Kleinen in den Mittelpunkt gestellt - und zwar anhand eines "Kindergarten-Zeugnisses".

Dieses "Zeugnis" für die Kleinsten heißt freilich nicht so - es wurde vorsichtig "Portfolio" getauft und listet auch keine Noten auf. Dennoch notieren die Kindergarten-Pädagoginnen in Niederösterreich künftig die Bildungsschritte ihrer Schützlinge.

Sammelmappe und Leistungsblatt
"So können Begabungen entdeckt, gefördert sowie erweitert werden", sagen Fachleute. Gleichzeitig zeigen diese Sammelmappen ein Abbild des Alltags im Kindergarten. "Das gibt den Familien besseren Einblick", heißt es in St. Pölten. Die Entwicklung der Sprösslinge wird auch regelmäßig mit den Eltern erörtert.

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Zum Kindergartenabschluss gibt es dann ein zusammenfassendes Leistungsblatt, das - auf freiwilliger Basis - später in der Volksschule vorgelegt werden kann. "Unser Ziel ist es, die Stärken der Kinder in den Vordergrund zu rücken", erklärt Landesrätin Barbara Schwarz. Profitieren sollen demnach alle: Kinder, Eltern, Pädagogen - und die Allgemeinbildung.

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