So, 19. November 2017

Schneidig g‘reimt

23.05.2011 12:20

„A richtige Hetz“ bei Gstanzl-Nacht in Steinerkirchen

Zünftig aufgetanzt und schneidig g'reimt! In Steinerkirchen ist es am Samstag bei der ersten Gstanzl-Nacht hoch her gegangen: Das von der "Krone" präsentierte Event war "a richtige Hetz"...

"I bin aus Gmunden, aus Gmunden, der Stodt, wo unser werter Bürgermeister 's dritte Moi g'heirat hod", stellte sich das reimende Urgestein Luise Pape bei der 1. Steinerkirchner Gstanzl-Nacht vor.

Was dann kam, waren über vier Stunden Gelächter. Man hielt sich die Bäuche und klopfte sich auf die Schenkel: "A richtige Hetz" resümierten mehr als 600 Besucher zum Zehn-Jahre-Jubiläum der Volkstanzgruppe Steinerkirchen. Kein Wunder bei all den Plattl- und Volkstanzeinlagen und musikalischen Gästen wie dem erst 15-jährigen Andreas Heindl aus Bayern, Gstanzl-Urgesteinen wie den Gutauer Stubenhockern aus dem Mühlviertel oder den Geschwistern Martin und Katharina Kainzmair aus Altötting.

Keine Lach-Pause in ausverkaufter Halle
Die frech und fidel dem Publikum kaum eine Lach-Pause gönnten: "Es freut uns wahnsinnig, mit dem ersten Versuch einer Gstanzl-Nacht in unserer Region einen derart großen Erfolg zu haben", jubelte da auch Obmann Günther Tiefenthaler über die bis auf den wirklich allerletzten Platz ausverkaufte Halle! Und in dieser war keiner davor gefeit, "ausgesungen" zu werden. So kamen Bürgermeister, Pfarrer, Politiker, besonders aber auch die Lehrer dran: "Wenn zwoa Lehrer heiraten, dann hod des an Grund, daun kumman s' gemeinsam auf 35 Stund'."

"Da darf man nicht böse sein", erklärte Luise Pape. Den "ausg'sunga" zu werden, also in einem Gstanzl vorzukommen, gilt ja als große Ehre. So wie in jenem der Geschwister Martin und Katharina Kainzmair: "Was si' de meisten Männer wünschen, des sag'n ma eich ganz g'schwind: zwoa Frauen und zwoa Motorsäg'n, weil oane meistens spinnt." Für wen's in diesem Fall wohl die größere Ehre war?

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