Mi, 13. Dezember 2017

Unwetter

13.05.2011 10:07

Sturm ließ Kajaks von vier Schülern in Linz kentern

Eine Unwetterfront aus Bayern kommend hat am Donnerstagnachmittag den Frühsommer beendet und im Land ob der Enns binnen drei Stunden für mehr als 40 Feuerwehreinsätze gesorgt. Vor allem im Salzkammergut und im unteren Mühlviertel knickten Böen von bis zu 90 Stundenkilometern Bäume, Starkregen sorgte für kleinere Überflutungen. In Linz warf der Sturm die Kajaks von vier Schülern um. Sie retteten sich aus der kalten Donau.

In Munderfing dürfte ein Blitz die Leikermosermühle getroffen haben - sieben Feuerwehren verhinderten einen Großbrand. Zig Blitze schlugen vor allem in den Bergen ein - der Traunstein wurde gleich von mehreren getroffen.

Der Sturm zog rasch weiter und brachte in Linz vier junge Sportler des Rudervereins "Schnecke" in Seenot. Wellen warfen die beiden Kajaks von Johannes, Verena, Simon und "Sepperl" um, als die Schüler am Linzer Winterhafen trainierten. "Sie schwammen selbst ans Ufer. Weil wegen der Höhenrausch-Eröffnung ein Boot der FF Pichling auf der Donau war, konnten wir auch die Kajaks bergen", sagt Berufsfeuerwehr-Einsatzleiter Josef Steininger.

In Vöcklabruck und Timelkam drohte die Unwetterfront, Maibäume zu kippen - diese konnte die Feuerwehr sichern. Gekappte Bäume im Salzkammergut und im unteren Mühlviertel wurden beseitigt.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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