Mi, 21. Februar 2018

Spielzeug-Autos

26.04.2011 10:41

Illegale Rennen mit "Bobbycar": Ein Schwerverletzter

Nur wenige Zentimeter über dem Asphalt und ohne Bremse – illegale "Bobbycar"-Rennen boomen in Oberkärnten. Dabei rasen junge Erwachsene mit Spielzeug-Autos Bergstraßen hinunter. Am Ostersonntag kam es jedoch erstmals zu einem dramatischen Zwischenfall: Ein 20-Jähriger wurde schwer verletzt.

Den Sturzhelm am Kopf, die Beine in der Höhe raste der 20-Jährige über die steile, 14,5 Kilometer lange Goldeckstraße hinunter. Oberhalb der Mähderhütte verlor der Bursche die Kontrolle über sein umgebautes "Bobbycar", kam von der Fahrbahn ab und fädelte mit dem rechten Fuß an einem Leitschienensteher ein. "Der junge Mann erlitt einen offenen Beinbruch", so ein Paternioner Polizist.

Neben dem Gipsbein droht dem 20-Jährigen jetzt auch noch ein Bußgeld und ein Strafverfahren. Der Polizist: "Ein Spielzeugauto hat auf einer öffentlichen Straße nichts zu suchen." Doch gerade das dürfte der Kick sein! Im Internet sind mehrere Videos zu finden, wo Oberkärntner mit Bobbycars rassige Bergstraßen wie etwa im Maltatal, auf dem Goldeck oder den Großglockner hinunterbrettern.

Mehr als 100 km/h schnell
Die etwa 60 Zentimeter langen und 40 Zentimeter hohen Rutschautos, die eigentlich für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr gedacht sind, werden dafür verstärkt. Die Rekordtempi liegen über 100 km/h.

von Hannes Wallner, Kärntner Krone
Symbolbild

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