Di, 24. Oktober 2017

Auf 20% steigern

21.04.2011 12:31

ÖVP will Güterverkehr auf Donau verlagern

100 Millionen Tonnen Güterverkehr werden jährlich im Donaukorridor (Straße, Schiene, Wasserstraße) transportiert, davon 60 Prozent per Lkw. Die ÖVP Linz hat die stärkere Verlegung auf die Wasserstraße gefordert. Unterstützung erhält man von der EU, die den Gütertransport auf der Donau um 20 Prozent erhöhen will.

In der neuen Donauraum-Strategie der Europäischen Union ist als Ziel definiert, den Gütertransport auf der Donau bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu erhöhen. Im nationalen Aktionsplan ist für Österreich verankert, den Gütertransport von 12 Millionen Tonnen auf 25 bis 30 Millionen auszubauen.

Hintergrund: Das Güterverkehrsaufkommen steigt stetig an. Waren es im Jahr 2002 58 Millionen Tonnen jährlich, liegen die Berechnungen bis 2015 bei 100 Millionen Tonnen jährlich.

Straße dominiert
"Die Wasserstraße muss attraktiver werden. Auch die Stadt muss daher schon im Hinblick auf die Lebensqualität dafür sorgen, dass der Güterverkehr zunehmend auf die Donau geht. Dieser ist mit 60 Prozent noch sehr Lkw-lastig. Der Anteil der Wasserstraße beträgt nur 13,9 Prozent", so ÖVP-Klubobmann Klaus Fürlinger, der bis 2015 diesen Anteil auf 25 Prozent steigern will.

Die ÖVP sieht auch den Linzer Hafen in der Pflicht: "Derzeit ist man stark auf Massengüter und Grundstoffe konzentriert. Speziell in Zukunft muss es aber auch in Linz darum gehen, Produkte in höheren Verarbeitungsgraden zunehmend auf die Wasserstraße zu bringen", so Fürlinger.

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