Mi, 22. November 2017

„Krone“-Interview

19.04.2011 15:05

Kameras könnten Taxler besser schützen

Eine Videoüberwachung in den Taxis entpuppte sich im Land ob der Enns als totaler Flop. Was natürlich auch Sicherheitsdirektor Alois Lißl enttäuscht hat. Es wäre noch immer das beste Präventionsmittel im Kampf gegen Verbrecher. Ein Taxiräuber wurde ja dank der Videokamera in Linz gefasst.

"Krone": In Linz war die umstrittene Überwachung erfolgreich.
Alois Lißl: Ja, die Taxilenkerin hatte ihren Wagen mit einer Kamera ausgestattet. Sie wurde überfallen, der Räuber flüchtete dann. Doch uns gelang es dann mittels der Fotos den Täter zu fassen.

"Krone": Doch bei den meisten kam die Überwachung nicht an?
Lißl: Sie hatte leider nicht den gewünschten Erfolg. Dabei ist ja alleine schon das Pickerl mit der Aufschrift: 'Videoüberwacht' ein wünschenswertes Signal und kann im Vorfeld etwaige Verbrecher abschrecken.

"Krone": Wie kann man sonst noch für die Sicherheit der Berufsschauffeure sorgen?
Lißl: Wir müssen über Verhaltensschulungen für mehr Sicherheit sorgen. Dazu wurde ja eine eigene Broschüre mit den wichtigten Sicherheitstipps ausgelegt.

"Krone": Was kann vorbeugen?
Lißl: Wenig Bargeld mithaben, die Geldtasche verstecken, sich die Fahrgäste genau anschauen. Da sollte man auch mal nein sagen können, wenn einer verdächtig ist.

Kronen Zeitung

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