Sa, 18. November 2017

Park-and-ride-Plätze

02.03.2011 09:15

Anbindungen für Tausende Pendler fehlen

Breite Zustimmung aller Parteien hat im Verkehrsausschuss das Park-and-ride-Konzept des Landes für den Großraum Linz geerntet. Zur Nagelprobe wird dabei jetzt der optimale Öffi-Ausbau, um die "Verursacher" jener 17.500 Autofahrten in die Stadt und wieder retour zu bringen, die künftig pro Tag verhindert werden sollen.

"Viel Park, aber noch wenig Ride", ortet die Klubobfrau der Linzer Grünen, Gerda Lenger, beim neuen Konzept, das 1.200 neue Parkplätze auf zehn verschiedenen Anlagen im Großraum Linz vorsieht.

Während die Standorte der Park-and-ride-Anlagen von allen Parteien begrüßt werden, bereitet aber der dafür nötige Ausbau der Öffis bereits großes Kopfzerbrechen: "Damit das Park-and-ride-Konzept funktioniert, sind dichte Takt-Fahrpläne der Shuttledienste nötig, die zu den Arbeitszeiten passen und guten Fahrkomfort bieten. Dazu sollte man in den Kernzeiten in der Früh und am Abend auch nie länger als zehn Minuten auf die nächste Verbindung warten", sagt ÖVP-Gemeinderat Stefan Hutter.

Für SPÖ-Verkehrsreferent Klaus Luger liegt der Ball hier beim Land:  "Wenn es nicht mehr Geld im Landesbudget für den Ausbau des Öffi-Verkehrs gibt, wird man die notwendigen Maßnahmen nur schwer  finanzieren können."

von Jürgen Affenzeller, "OÖ Krone"

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