Fr, 24. November 2017

Auf Schmittenhöhe

10.02.2011 17:12

EU-Abgeordneter Karas bei Skiunfall nahe Zell verletzt

Unter keinem guten Stern steht derzeit offenbar das Skigebiet Schmittenhöhe bei Zell am See – binnen nicht einmal 24 Stunden sind dort am Dienstag und am Mittwoch gleich vier Wintersportler bei Unfällen teils schwer verletzt worden. Ein Unfallopfer: ÖVP-Politiker Othmar Karas.

Schwerer Schock für den Europaabgeordneten – im Ski-Urlaub in Zell am See prallte Karas mit einem Skifahrer aus Großbritannien zusammen. Trotz schwerer Verletzungen kämpfte sich Karas auf Skiern von der Schmittenhöhe zurück ins Tal. Dem Briten hatte der Politiker zuvor seine Visitenkarte übergeben, doch von dem gleichaltrigen Urlauber fehlte später jede Spur. Die Polizei stellte den Briten später im Hotel.

Karas muss noch im Spital bleiben
Karas liegt nun im Spital in Zell am See. Kolportiert werden Wirbelbrüche, ein Splitter im Auge und Rissquetschwunden. Primar Heinrich Thöni sagte der "Krone" nur so viel: "Es geht ihm gut, er muss aber noch eine Zeitlang hierbleiben." Für Karas war dies nicht der erste Unfall: Zweimal (1981, 1986) hatte er Autounfälle, wurde dabei am Kopf schwer verletzt und bezog seitdem Invalidenrente.

Zwei Niederländer krachen zusammen
Am Nachmittag kollidierten dann auf der sogenannten "Standard-Abfahrt" zwei niederländische Wintersportler. Einer der beiden Männer, ein 43-Jähriger aus Helmond, wurde dabei derartig schwer verletzt, sodass er nach der Erstversorgung vor Ort ins Krankenhaus Zell am See gebracht werden musste.

60-Jähriger prallt gegen Liftmasten
Bereits am Dienstag hatte es auf der "Breiteck"-Piste einen in Niederösterreich lebenden 60-jährigen Amerikaner erwischt: Der Mann war gegen 14.30 Uhr über den Pistenrand hinaus geraten und anschließend gegen einen Liftmasten geprallt. Aufgrund der Schwere seiner dabei erlittenen Kopfverletzungen – er hatte keinen Helm getragen – musste er nach der Erstversorgung vor Ort erst ins Krankenhaus Zell am See und anschließend ins LKH Salzburg überstellt werden.

von Michael Pommer (Kronen Zeitung) und salzburg.krone.at

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