So, 17. Dezember 2017

Bilanz 2010

22.12.2010 12:16

Heuer weniger tödliche Unfälle in Salzburg

Der Verkehrsclub (VCÖ) hat über Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Jahr 2010 Bilanz gezogen. Österreich steuert neuerlich auf die geringste Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen des Innenministeriums im Jahr 1950 zu. Den stärksten Rückgang gab es laut VCÖ in Salzburg, wo bis Dienstag 41 Menschen tödlich verunglückten. Im gesamten Jahr 2009 waren es 62, um 15 mehr als 2008.

2010 kamen bis einschließlich Dienstag 537 Menschen ums Leben, wie der VCÖ unter Berufung auf Zahlen des Innenministeriums berichtete. Im gesamten Jahr 2009 gab es in Österreich 633 Verkehrstote (unter Berücksichtigung der 30-Tage-Frist), bis 21. Dezember waren es 620. Neben Salzburg gab es auch in Wien und Vorarlberg einen beträchtlichen Rückgang an tödlichen Verkehrsunfällen.

Zahl an tödlichen Radfahr- und Motorradunfällen sinkt
"Damit wird in Österreich heuer die Zahl der Verkehrstoten erstmals seit Bestehen der Unfallstatistik unter 600 auf rund 550 sinken. Auch wenn die Entwicklung positiv ist, ist die Zahl der Opfer nach wie vor sehr hoch. In Österreich verlieren im Schnitt jede Woche zehn Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben", erklärte VCÖ-Experte Martin Blum. Laut einer Analyse des Verkehrsclubs gab es den stärksten Rückgang bei tödlichen Radfahr- und Motorradunfällen.

Auch die Zahl der Verkehrsunfälle werde heuer auf das niedrigste Niveau sinken. Der VCÖ rechnet mit einem Rückgang von 37.925 im vergangenen Jahr auf rund 36.000 heuer. Die Zahl der Verkehrsunfälle und der Verletzten geht langsamer zurück als sie Zahl der tödlich Verunglückten. "Ein Grund ist, dass zahlreiche Maßnahmen zwar die Unfallfolgen verringern, nicht aber Unfälle vermeiden. In der Verkehrssicherheitsarbeit sollte die Unfallvermeidung Priorität bekommen", betonte Blum.

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