Fr, 15. Dezember 2017

Kritik von Stevens

12.11.2010 16:13

Red Bulls bei Grazer Torfabrik unter Zugzwang

Im Schlager der 15. Runde der Fußball-Bundesliga sind die Red Bulls am Sonntag bei Sturm Graz zu Gast. Die offensiv bisher schwachen Salzburger (14 Tore) müssen bei der Grazer Torfabrik (27 Treffer) bestehen. Nach der jüngsten Niederlage in Wiener Neustadt steht die Truppe von Huub Stevens unter Zugzwang. Er ortet Nachlässigkeit in der Mannschaft. Hoffnung gibt die bisherige "Bullen"-Bilanz gegen Sturm Graz.

Mit Salzburg kommt am Sonntag der Angstgegner der "Blackies" nach Liebenau. Erst drei Siege konnten die Grazer in der Red-Bull-Ära feiern, alle drei in der UPC-Arena. Den letzten vollen Erfolg der Steirer gab es am 21. Mai 2009, in der Vorsaison musste man sich mit einem Punkt aus vier Duellen begnügen.

Die "Bullen" sind auf jeden Fall gewarnt. Denn mit 27 erzielten Toren ist Sturm in Sachen Trefferquote derzeit die Nummer eins in der Bundesliga. Allerdings hat sich der Tabellenzweite aus Graz zuletzt beim Cup-Krimi in Steyr (knapper 1:0-Sieg nach Verlängerung) nicht gerade mit Ruhm bekleckert. "Wenn man so viele Topchancen wie wir vergibt, darf man sich nicht wundern, wenn man am Ende als Verlierer vom Platz geht", sagte Sturm-Trainer Franco Foda.

Druck nach Niederlage in Wiener Neustadt 
Salzburg-Coach Huub Stevens, der diesmal auf den verletzten Dusan Svento verzichten muss, steht mit seinen "Bullen" gehörig unter Druck. "In Ried, Innsbruck und Turin haben wir gute Auswärtsleistungen gezeigt, aber in Wiener Neustadt war nicht viel davon zu sehen", sagte er in Erinnerung an die 0:1-Niederlage am vergangenen Sonntag.

Auffällig bleibt nach wie vor die Offensivflaute, die den "Bullen" bisher nicht mehr als 14 Treffer erlaubte - Sturm hat bereits fast doppelt so viele auf dem Konto. "Wir konnten heuer einen Rückstand nie aufholen, das ist auch mit Schuld an unserer Situation", befand Stevens.

"Ein bisschen nachlässig geworden"
Das Stottern des Motors führt Stevens, der vor seinem 50. Bundesligaspiel steht, nicht zuletzt auf die Psyche der Spieler zurück. "Momentan spielt sich alles im Kopf ab", sagte der Niederländer. Die leicht ansteigende Formkurve nach dem ersten Meisterschaftsdrittel hätte dabei auch eine negative Auswirkung gehabt: "Unterbewusst ist man da vielleicht ein bisschen nachlässig geworden und hat gedacht, es läuft schon wieder."

Andreas Ulmer vor Comeback
Während die beiden ÖFB-Teamspieler Roman Wallner und Jakob Jantscher fraglich sind, dürfte auf der linken Defensivseite Andreas Ulmer zumindest wieder im Kader stehen. Der 25-Jährige hatte sich Anfang August beim Aufwärmen in der Europa League einen Abriss des linken Adduktorenmuskels zugezogen und könnte nun früher als ursprünglich erwartet ein Comeback feiern.

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