Sa, 18. November 2017

14 Anträge in Linz

25.09.2010 18:16

Erstem Häftling winkt Fußfessel-“Freiheit“

Die elektronische Überwachung mit Fußfesseln im Land ob der Enns startet. Der erste Häftling kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Justizanstalt Linz. Mit zukünftigem Wohnort in Steyr ist dann die Justizanstalt Garsten für den Häftling zuständig. Bisher sind in Linz 14 Anträge für die Fußfessel gestellt worden.

Der Mann, dessen Antrag kurz vor der Bewilligung steht, sitzt wegen Betrugsdelikten im Gefängnis. Es handelt sich um einen Freigänger, der bereits jetzt zum Arbeiten die Anstalt verlässt. "Bei solchen Häftlingen ist ein gewisses Grundvertrauen da, daher eignen sich in erster Linie Freigänger für die Fußfessel", erklärt Anstaltsleiter Josef Pühringer.

Bei den anderen Anträgen wurde einer sofort abgewiesen, zwölf weitere Häftlinge müssen innerhalb der nächsten zwei Wochen ihren Antrag überarbeiten und neu einreichen. "Es handelt sich dabei um geringe Eigentums-, Suchtmittel- und Betrugsdelikte", erklärt Pühringer. Häftlinge mit schweren Gewaltdelikten kommen für die Fußfessel nicht in Frage. Für die nächsten zwei Monate erwartet er noch etwa zehn Anträge aus seinem Haus – dazu kämen Anträge von U-Häftlingen, die man im Vorhinein nicht einschätzen könne.

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden