Mi, 13. Dezember 2017

Tier-Tragödie

01.08.2010 19:21

108.000 Hühner bei Stallbrand in der Steiermark getötet

Ein Wirtschaftsgebäude, in dem eine große Hühnerfarm untergebracht war, ist am Sonntagnachmittag im steirischen Bad Waltersdorf in Flammen aufgegangen. Der Besitzer wurde in letzter Sekunde von zwei zufällig vorbeikommenden Motorradfahrern gerettet. Die örtlichen Feuerwehren rückten dann mit insgesamt rund 180 Mann an - trotzdem verendeten 108.000 Küken und Legehennen, nur wenige überlebten (Bild).

Der Brand dürfte kurz nach 15 Uhr ausgebrochen sein. Der Besitzer der Hühnerfarm, Harald H., befand sich gerade bei der Sortieranlage, als plötzlich der Feueralarm losging. Im Gespräch mit der "Steirerkrone" schilderte der dreifache Familienvater am Abend die dramatischen Szenen: "Ich bin sofort zum Stall gelaufen." Dort habe er dann gesehen, dass das Wirtschaftsgebäude in Flammen stand.

"Sie haben mein Leben gerettet"
"Ich bin hinein, doch alles war voller Rauch", so der schockierte Firmenchef weiter. Hinaus habe er es nicht mehr geschafft - doch die beiden mutigen Motorradfahrer waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort. "Gott sei Dank haben mich die zwei aus dem Fenster gezerrt. Sie haben mein Leben gerettet."

Mindestens vier Millionen Euro Schaden
Laut Brandermittler Wolfgang Maier vom Landeskriminalamt war die Ursache für das Feuer - dessen Rauchsäule kilometerweit zu sehen war - am Sonntag noch völlig unklar. Der Schaden ist jedenfalls beträchtlich: "Vier Millionen Euro werden es schon sein", schätzte Harald H.

von Ernst Grabenwarter (Kronen Zeitung) und krone.at
Bilder: Christian Schulter

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