Fr, 24. November 2017

Callgirl getötet

01.04.2010 09:41

Salzburgerin überlebt Amoklauf in Schweizer Bordell

Erschütternde Bluttat Montagnacht im Schweizer Kanton St. Gallen: Ein betrunkener Freier drehte in einem Sex-Klub in Wil völlig durch - der Amokläufer zog plötzlich ein Messer und stach wie wild um sich. Ein 24-jähriges deutsches Callgirl starb, ihre aus Salzburg stammende Chefin (40) erlitt schwere Verletzungen. Die Fahndung nach dem Killer läuft auf Hochtouren.

"Furchtbar! Das Blut spritzte durchs ganze Treppenhaus", so die Prostituierte Mary, die gerade noch rechtzeitig in ihr Zimmer flüchten konnte. Es war kurz vor Mitternacht, als ein Freier das nach außen bieder erscheinende Mehrfamilienhaus in Wil betrat. In drei Studios bieten hier junge Frauen ihre Liebesdienste an. Unter anderem die "Wiler-Girls" - angeführt von einer Salzburgerin mit dem Künstlernamen Sindy.

Doch der "Kunde" war sturzbetrunken, die Frauen lehnten seine Wünsche ab. Die Situation eskalierte im Stiegenaufgang. Als sich noch ein selbsternannter Aufpasser der Callgirls einmischte, rastete der Unbekannte völlig aus.

"Er stach wie wild zu"
"Er zog ein rund 15 Zentimeter langes Messer aus seiner Jacke und stach wie wild zu", schildert Mary. Erst verpasste er dem "Bodyguard" einen Stich in den Oberschenkel, dann rammte er im Blutrausch der Prostituierten Jessyca (24) insgesamt vier Mal die Klinge in den Bauch. Die Deutsche starb wenig später im Spital.

Auch ihre zu Hilfe eilende österreichische Chefin wurde nicht verschont: Auf der Flucht stach der Mann der Salzburgerin noch mit voller Wucht in die Schulter. Die 40-Jährige überlebte und ist auf dem Weg der Besserung. Vom Täter fehlt allerdings noch jede Spur.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung
Symbolbild

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