Mi, 22. November 2017

Gute Buchungslage

26.03.2010 11:03

Salzburgs Hotels an Ostern zu 70 bis 80 Prozent ausgelastet

Mit Zufriedenheit blicken Salzburgs Tourismus-Verantwortliche der bevorstehenden Osterwoche entgegen: "Die Pistenverhältnisse sind perfekt und die Buchungslage ist gut", bringt es der Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus GmbH (SLTG), Leo Bauernberger, auf den Punkt.

Er erwartet bei den Nächtigungszahlen heuer das drittbeste Winterergebnis aller Zeiten im Bundesland Salzburg. Im Schnitt dürfte die Betten-Auslastung in der kommenden Woche in Salzburg im Bereich von 70 bis 80 Prozent liegen, wobei es regional Unterschiede geben könne.

"Dazu kommt, dass wir über Ostern traditionell viele Gäste aus Italien in der Stadt Salzburg und Umgebung haben, und auch die Osterfestspiele bringen wieder viele Menschen nach Salzburg", so Bauernberger. Dass heuer noch ein so gutes Winterergebnis erreicht werden kann, sei dennoch überraschend, weil die Saison wegen des Schneemangels im Dezember sehr schlecht begonnen habe.

Ostern heuer günstig
Auch vom Kalender her liege Ostern heuer recht günstig, im kommenden Jahr werde diese Karwoche auf Ende April fallen, da sei fraglich, ob abgesehen von den ganz wenigen sehr hoch liegenden Skigebieten überhaupt noch ein Pistenbetrieb möglich wird. Heuer seien die Bedingungen durch die vielen Schneefälle der vergangenen Wochen ideal, er habe sich erst am vergangenen Wochenende selbst davon überzeugen können.

Gäste bleiben kürzer
Der Tourismusmanager räumte aber ein, dass trotz guter Nächtigungszahlen die Wirtschaftskrise nicht spurlos an der Branche vorübergegangen sei: "Die Gästezahlen sind gleich wie im Vorjahr, aber bei den Übernachtungen hinken wir zwei Prozent hinterher. Das heißt, die Gäste bleiben kürzer." Außerdem sei festzustellen, dass sie bei den Urlaubsausgaben sparen und etliche auch bei der Kategorie der Unterkunft leichte Abstriche machen.

Preisverfall im Städtetourismus
"Diese Entwicklung zieht sich durch alle Schichten." Einen allgemeinen Preisverfall bei den Übernachtungskosten sieht Bauernberger in der Ferienhotellerie nicht, sehr wohl aber im Städtetourismus, wo der Preiskampf dazu geführt habe, dass die Hotels bei den Preisen nachgeben müssen.

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