Di, 24. April 2018

Wieder gezündelt

31.03.2018 06:30

Nach 6. Anschlag: Banges Warten auf Feuerteufel!

Die Jagd auf den Zündler von Mattighofen und Schalchen läuft, am Freitag versuchte er erneut einen Jägerstand abzufackeln - das misslang. Der Fall erinnert an einen Feuerteufel, der im Vorjahr in Feldkirchen/D. vier Brände gelegt hatte und dann „ausstieg“. In Hochburg-Ach im Innviertel erwischten die Fahnder einen Brandleger übrigens erst nach der zwölften (!) Tat.

Wie in Feldkirchen/Donau, wo im Vorjahr ein Heulager, eine Elefantengraswiese und eine Hecke in Flammen aufgegangen waren und ein Schuppen gerade noch gerettet werden konnte, gibt’s auch in Mattighofen schon mehrere Hinweise. Die Polizisten gehen jedem akribisch nach, befragen mehrere Verdächtige. Doch da es keine DNA-Spuren oder Fingerabdrücke gibt, wird’s ohne Geständnis schwierig.

In flagranti wär´s am besten
Am besten wäre es, den Zündler bei der nächsten Tat in flagranti zu erwischen - banges Warten auf die nächste Brandstiftung ist angesagt. Bisher brannten im Innviertel zwei Holzhütten, eine Wiese und ein Hochstand ab, der Waldkindergarten wurde in letzter Sekunde gerettet - und am Freitag ein weiterer Jägerstand.

Beweise fehlten
Darauf, den Zündler auf frischer Tat zu ertappen, setzte man auch in Feldkirchen, wo ebenfalls immer an schulfreien Tagen mittels Brandbeschleuniger gezündelt worden war. Es gab Verdachtsmomente gegen Schüler, doch keine Beweise.

„Innerer Drang“
Geschnappt wurde im Juni des Vorjahres dagegen ein 28-Jähriger, der in und rund um Hochburg-Ach insgesamt zwölf Brände gelegt hatte. Der geistig beeinträchtigte Verdächtige, der von einem „inneren Drang“ sprach, hatte unter anderem eine Gartenhütte, Altreifen, einen Liegestuhl und eine Plastiktonne in einer Garage abgefackelt. Der bisher unbescholtene 28-Jährige kam damals in Haft.

Markus Schütz
Markus Schütz
Jürgen Pachner
Jürgen Pachner

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