Do, 19. April 2018

Mitten in Wohnsiedlung

06.03.2018 10:08

„Homo-Treff“ sorgt für Wirbel in Freindorf

In Ansfelden – genauer gesagt in Freindorf – gehen derzeit die Wogen hoch! Dort suchte nämlich ein Unternehmer aus Kirchberg ob der Donau um eine Betriebserlaubnis für ein Café für 30 Personen an. Welches sich nach genauerer Recherche nun als ein spezieller „Männerclub“ mit Privatkabinen und mehr entpuppte . . . 

Freindorf hat zwar keinen Lebensmittelmarkt mehr, aber bekommt zumindest ein neues Café! Eine grundsätzlich positive Nachricht, die aber einige Anrainer sofort aufhorchen ließ. Denn dass in dem heruntergekommenen Haus in der Schenterstraße 2 ein Kaffeehaus mit 30 Sitzplätzen entstehen soll, war nicht nur den unmittelbaren Nachbarn dort alles andere als geheuer.

Club zum Spielen und Cruisen
Und nach genauerer Recherche haben sich diese Bedenken dann auch bestätigt. Denn obwohl der Hausbesitzer dort noch keine Betriebserlaubnis erhalten hat, war bis Freitag seine Homepage online, auf der er seinen neuen Club OZ (Ohne Zwang) bereits bewarb. Dabei war von „einem neuen, sicheren Ort für die Community in Linz-Ansfelden“ zu lesen. Mit Privatkabinen, Dark Room und der Möglichkeit zum „Spielen“ und „Cruisen“. Letzteres steht in der Homosexuellen-Szene für die aktive Suche nach potenziellen Sexualpartnern.

Anrainer entsetzt
„Wir sind bei der Verhandlung vom Hauseigentümer eindeutig getäuscht worden und über die eigentlich geplante Verwendung der Räumlichkeiten wurde kein Wort verloren“, sind die Anrainer entsetzt, dass direkt neben einer Einfamilienhaussiedlung nun ein derartiges Etablissement eröffnen soll. Ins gleiche Horn bläst auch der Ansfeldener FP-Vizestadtchef Christian Partoll: „Wir brauchen in Freindorf weitere Nahversorger und andere Betriebsansiedelungen. Eine solche Verwendung ist abzulehnen und darf keine Genehmigung bekommen!“ 

 krone.at
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