So, 18. Februar 2018

Bevölkerungsstatistik

07.02.2018 11:45

Kärnten hat am drittwenigsten Ausländer

Als einziges Bundesland hat Kärnten im abgelaufenen Jahr an Bevölkerung verloren, wenn auch nur minimal. 560.882 Menschen sind derzeit in Kärnten gemeldet – um 0,03 Prozent weniger als 2016. Große Gewinner sind zwei Städte: Klagenfurt ist, wie berichtet, erstmals Großstadt mit 100.316 Einwohnern; Villach steigerte sich auf 61.887 Bewohner. Bemerkenswert: Trotz eines Zuwachses bei den Ausländern, hat Kärnten immer noch am drittwenigsten in ganz Österreich.

Während die Bevölkerung österreichweit um 0,57 Prozent oder 50.189 Personen zulegte, ging es in Kärnten wieder abwärts. Zu spüren war die Abwanderung vor allem im Raum Hermagor (minus 0,8 Prozent). Auch die Bezirke Wolfsberg und St. Veit (jeweils minus 0,47), Feldkirchen (minus 0,4) und Spittal (minus 0,37) mussten Abgänge hinnehmen. Auf der anderen Seite konnten die Städte zulegen: Klagenfurt hält nun bei 100.316 Einwohnern – ein Plus von 0,53 Prozent. Damit gilt die Landeshauptstadt offiziell als Großstadt.

Einen Rekord gibt’s auch in Villach: 61.887 Menschen leben in der Draustadt – ein Plus von 0,36 Prozent.

Von der Landflucht profitieren auch die „Speckgürtel“: Klagenfurt-Land (plus 0,4 Prozent) und Villach-Land (plus 0,36 Prozent).

Hauptgewinner Ossiach
Freud’ und Leid bei den Bürgermeistern: Den größten Zuwachs gibt es in Ossiach (plus 2,7 %), gefolgt von St. Margareten im Rosental (+2,3), Baldramsdorf (+2,2) und Pörtschach (+2,1).

Die höchsten Verluste schreiben Oberdrauburg und Mallnitz (je minus 3,7 Prozent) sowie Fresach und Obervellach (je minus 3 %).

Platz 7 bei Ausländern
Während die Zahl der Inländer um 1.367 zurückging, gibt es um 1.172 Ausländer mehr. 57.271 Personen oder 10,2 Prozent der Bevölkerung stammen aus dem Ausland. Damit hat Kärnten immer noch am drittwenigsten Ausländer. Weniger gibt es nur in Niederösterreich und im Burgenland. Österreichweit liegt der Anteil bei 15,8 Prozent.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf
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