Fr, 23. Februar 2018

Gangbetten-Gipfel

02.02.2018 15:44

Wien: Patienten sollen besser verteilt werden

Die Wiener Gangbetten-Misere ist noch immer nicht ausgestanden. Erst diese Woche musste, wie berichtet, ein 79-Jähriger bloßgestellt auf einem Gangbett im SMZ Ost ausharren. Am Freitag trafen sich Politik und Medizin zur Besprechung von Maßnahmen.

Für die Opposition ist der Gipfel maximal ein erster Schritt. Das Problem der Gangbetten bestehe in Wien seit über zehn Jahren und sei immer noch ungelöst, kritisierten ÖVP und NEOS.

Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem den Ausbau der zentralen Notaufnahmen bis Mitte 2019 vor. Ein neues "Gangbetten-Tool" - eine Art App - ermögliche dem Spitalsmanagement in Echtzeit die Einsicht in die aktuelle Auslastung, wodurch die Patienten besser eingeteilt oder verlegt werden könnten, erklärte Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) nach den Beratungen. Sie betonte, "dass nur einer von 3225 Patienten den Spitalsaufenthalt auf einem Gangbett verbringt".

Maida Dedagic, Kronen Zeitung/krone.at

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden