Sa, 18. November 2017

Indien macht Ernst

28.07.2009 13:27

Aggressive Affen sollen Benimmschule besuchen

Benimmschule für unartige Tiere: Wildhüter in der indischen Provinz Punjab wollen nun auf unkonventionelle Art und Weise die Affenplage in den Griff bekommen. Tiere, die Menschen anfallen und Kühlschränke ausräumen, müssen auf einer Affenschule Manieren und gutes Benehmen lernen.

Der Affengott Hanuman wird im hinduistischen Indien von den Menschen verehrt. Weil immer mehr Wälder gerodet werden, streunen Rhesusaffen durch die Städte. Aus religiösen Gründen können die Wildhüter die teilweise aggressiven Tiere nicht töten. Deshalb sollen jene Affen, die auf der Suche nach Essbarem Küchen plündern und Wohnungen verwüsten, nun auf eigene Schulen geschickt werden.

Besonders die Stadt Patiala ist von der Plage betroffen, dort soll auch die erste Einrichtung für Affen entstehen. Wildhüter wollen die Tiere einfangen und sie in der Affenschule medizinisch versorgen sowie in gutem Verhalten trainieren. Der oberste Wildhüter in Punjab spricht von „wissenschaftlichen Methoden, die das soziale Verhalten der Tiere ändern“. Das sogenannte „Rehabilitationszentrum“ wollen die Verantwortlichen neben dem Zoo von Patiala errichten. 20 Tiere sollen dort betreut werden.

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