Sa, 25. November 2017

Bohlens „Liebling“

04.06.2009 11:09

„DSDS-Friseur“ Dominik wegen Betrugs verurteilt

Seine alles andere als geistreichen Wortduelle mit Dieter Bohlen (siehe Bilder oben, mehr dazu in der Infobox) haben den Castingrunden von „Deutschland sucht den Superstar“ einen gewissen Spaßfaktor verliehen, im echten Leben ist Dominik Münch, dem der Chef-Juror in gleich zwei Staffeln bescheinigte, nichts zu können und deshalb niemals mehr als ein Friseur zu sein, nun hoffentlich das Lachen vergangen. Der 23-Jährige wurde wegen Betrugs verurteilt.

Doch das ist nicht das Schlimmste, denn dem Ex-„DSDS“-Kandidaten wurde von einer 48-jährigen Frau zudem vorgeworfen, sie belästigt und beleidigt zu haben, wie die „Bild“ berichtete. Nicht nur, dass der singende Friseur seine Taxirechnung von 111 Euro nicht bezahlt hat, soll der 23-Jährige gegenüber der Taxifahrerin groß ausfällig geworden sein.

„Plötzlich saß er mit offener Hose da“
Die 48-Jährige laut der Zeitung vor Gericht: „Er erzählte mir, dass er der Friseur aus ‚DSDS‘ und völlig zugekokst sei. Da dachte ich mir, der hat genug Geld für die Fahrt.“ Später habe sie angehalten, weil Münch „mal musste“. „Plötzlich saß er mit offener Hose da. Ich sollte ihm einen runterholen“, erzählte die Taxifahrerin weiter, „er meinte, einen alten Gaul müsse man nicht mehr einreiten...“ „Die lügt doch“, war hingegen der wie gewohnt alles andere als bescheidene Angeklagte überzeugt, „sie wollte was von mir, weil ich berühmt bin.“

Das Verfahren wegen Beleidigung wurde nach Informationen der „Bild“ eingestellt, wegen Betrugs sei der 23-Jährige aber zu 60 Tagessätzen zu je 10 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Grund: Bereits zuvor habe der „DSDS-Friseur“ Taxirechnungen nicht bezahlt.

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