Fr, 24. November 2017

Lügen um Spritztour

28.11.2008 16:24

Teenager fahren Auto zu Schrott

Mit allen Wassern sind vier Burschen (14 bis 16 Jahre) aus Ottensheim und Walding gewaschen: Erst stahlen sie ein Auto, bolzten mit Tempo 100 über die eisglatten Straßen und fuhren es zu Schrott. Dann wischten sie alle Fingerabdrücke weg und gaben sich bei der Polizei als harmlose Autostopper aus.

In Umschulung oder arbeitslos - das Quartett hatte viel Freizeit und da wurde es schnell fad. Deshalb stahlen zwei der Burschen in Linz einen schwarzen Mitsubishi Colt, in dem der Schlüssel steckte. Mehrmals wechselten sie den Fahrersitz, bis sie schließlich in Ottensheim in einem Graben landeten. Aber sie wussten sich zu helfen, alarmierten per Handy einen 14-jährigen Freund, der sofort mit Vaters Traktor zu Hilfe kam und den Wagen herauszog.

Zu dritt wurde die Spritztour fortgesetzt und noch ein weiterer Bursche an Bord genommen.

Bis sich der Wagen in Goldwörth fünf Mal überschlug und die Polizei kam. Auch da wussten sie sich zu helfen, wischten im Wrackinneren die Fingerabdrücke ab, schmierten außen Dreck drauf. Und behaupteten frech, nur Autostopper zu sein, der Lenker sei davongelaufen. Und lösten so eine Suchaktion aus. Jetzt stehen dem Quartett 15 saftige Anzeigen ins Haus.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden