Di, 12. Dezember 2017

Diplom-Nikoläuse

11.11.2008 13:28

Jungschar bietet Ausbildung an - Nikolo ist Freund

94 Prozent aller oberösterreichischen Familien feiern am 6. Dezember das Nikolausfest, in vielen kommt der Heilige leibhaftig ins Haus. Aber nicht mehr als Tadler aller Sünden, sondern als Freund, der ermutigt. Wie das geht, haben 700 Absolventen in der Linzer Nikolausschule gelernt, die es seit zwölf Jahren gibt.

Der nächste Ausbildungstermin, den die Katholische Jungschar anbietet: am 25. November im Linzer Diözesanhaus an der Kapuzinerstraße. Bereits in den Anfängen hat der 44-jährige Christian Müller-Gutenbrunn aus Linz-Urfahr dort die Schulbank gedrückt: Damals wurden Nikoläuse in den Pfarren dringend gesucht. Und als Anfänger wollte ich mich einfach gut auf diesen Einsatz vorbereiten.

Krampus hat ausgedient
In den meisten der 487 oberösterreichischen Pfarren kann man den Nikolausbesuch buchen. Ausgedient hat der Krampus, der Angst und Schrecken verbreitet. Im Gegenteil: "Ich sage den Kindern, dass ich den Nikolaus nur darstelle, nehme auch mal Mütze und Bart ab. Da machen sie dann schon große, staunende Augen", schmunzelt Müller-Gutenbrunn.

"Mein Papa ist ja ein richtiger Nikolaus"
Beruflich hat Christian Müller-Gutenbrunn aus Linz-Urfahr am Computer zu tun, einmal im Jahr aber ist er der Nikolaus. "Manche Eltern geben mir noch einen Zettel mit 20 Sünden. Den nehm und vergess ich. Tadeln sollen sie selber." Als Nikolo passieren auch lustige Dinge: "Früher war das Kostüm zu groß, da bin ich draufgestiegen, zur Tür hineingestolpert. Und einmal beim Anziehen staunte mein Sohn: Papa ist der Nikolaus."

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