Sa, 16. Dezember 2017

Integration

23.10.2008 20:26

Aufbahrungshalle für Muslime am Linzer Friedhof

Durch die Zuwanderung gibt es immer mehr Muslime, die nicht nur die österreichische Staatsbürgerschaft haben, sondern in ihrer neuen Heimat auch begraben werden wollen. Die Stadt Linz hat nun auf diese Nachfrage reagiert. Am Stadtfriedhof wurde um 4,5 Millionen Euro eine spezielle Aufbahrungshalle errichtet, in der die Moslems ihre rituellen Waschungen vornehmen können.

Die Grünen hatten sich fünf Jahre lang für dieses Vorzeigeprojekt eingesetzt. Seit 1990 können am Stadtfriedhof zwar Muslime nach Mekka ausgerichtet bestattet werden, vielen gläubigen Angehörigen fehlte aber bislang die Möglichkeit für die im Islam vorgeschriebenen rituellen Waschungen und auch ein entsprechender Verabschiedungsraum.

"Integration darf nicht mit Tod enden"
Das ist auch der Grund, warum viele Muslime ins jeweilige Herkunftsland überstellt und dort bestattet werden, erklärt Grün-Gemeinderätin Gülcan Gigl, warum sich ihre Fraktion so für diese Neuerung eingesetzt hat: "Integration darf nicht mit Tod enden", ist Gigl überzeugt.

Dobusch hat sich für Gustostück eingesetzt
Insider streuen aber eher Bürgermeister Franz Dobusch Rosen. Ursprünglich gabs nur kleine Veränderungen, der Stadtchef habe sich dann persönlich für das architektonische Gustostück eingesetzt.

Symbolbild

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