So, 19. November 2017

Energiepolitk

16.10.2008 16:41

EAG-Chef rechnet mit Regierung ab

Mit drei neuen Wasser- und einem Sonnenkraftwerk mischt die Energie AG selbst bei der Energiewende mit, ist aber auch die Politik angewiesen mit üblen Erfahrungen: "Eine aktive Energiepolitik gab es unter der alten Bundesregierung nicht", rechnet EAG-Generaldirektor Leo Windtner mit ihr ab.

Der Chef von Oberösterreichs Landes-Energieversorger sieht einen globalen Paradigmenwechsel hin zu Energieeffizienz und Alternativen, den die Politik unterstützen müsse. Aktionen wie den Altgeräte-Austausch, den die Energie AG im Vorjahr förderte, sollte es vom Staats wegen geben  finanziert mit Aufschlägen zum Strompreis: "Wir brauchen einen Solidarpakt für Energie", möchte Windtner alle zur Kasse bitten, um eine nachhaltige Wende zu schaffen.

Wenn sie gelinge, werde der Strombedarf aber immer noch steigen, rechnet Windtner: "Alternativen setzen vermehrt auf sauberen Strom", erinnert er etwa an das Elektroauto, für das er Strom-Tankstellen plant, und fordert massive Forschungs-Förderungen:  Photovoltaik muss noch weiterentwickelt werden.

Ein Großkraftwerk für Sonnenstrom plant die EAG dennoch schon jetzt, außerdem Wasserkraftwerke in Stadl-Paura, Bad Goisern und Salzburg.

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