Mo, 20. November 2017

Porno-Bilder-Paris

29.09.2008 10:54

Bild soll Paris für Sex-Tape entschädigen

Der britische Künstler Jonathan Yeo, der derzeit in New York mit einer Ausstellung seiner pikanten Pornoschnipsel-Porträts bekannter Persönlichkeiten für Aufsehen sorgt, will US-Partygirl Paris Hilton dafür entschädigen, dass sie für ihr berühmtes Internet-Sex-Tape „One Night in Paris“ niemals Geld bekommen hat. Wie er gegenüber krone.at bestätigt, wurde seine aus erotischen Zeitschriftenausschnitten zusammengestellte Collage „Paris Hilton, 2008“ (Bild oben), die die Hotelerbin mit Sonnenbrille und im schwarzen Hemdchen zeigt, als limitierte Posterserie produziert. Die Einnahmen aus dem Verkauf – ein Poster kostet 20 Dollar – soll die Hotelerbin bekommen.

„Ja, es stimmt“, so Yeo gegenüber krone.at, „ich habe mich sehr darüber geärgert, dass Paris trotz ihrer Performance nie Geld für ihr Sex-Tape bekommen hat. Und ich hatte das Gefühl, dass sie, wenigstens jetzt, davon profitieren sollte.“

Insgesamt wurden nur 1.000 Poster der Paris-Collage für die Galerie Lazarides, wo die Ausstellung stattfindet, produziert. Das Original selbst ist im Besitz des prominenten britischen Künstlers Damien Hirst, der Yeos Werk bei einer zweitägigen Auktion in London ersteigert hatte.

Jonathan Yeo, Jahrgang 1970, wurde als Maler konventioneller Porträts von Tony Blair, Andrew Lloyd Webber, Rupert Murdoch und Prinz Philip bekannt, bevor er begann, Porträts aus Zeitungsausschnitten zu komponieren. Auf die Idee kam er, als ihm das Weiße Haus im Jahr 2004 einen Auftrag für ein Bush-Porträt entzog. Aus Rache bastelte Yeo dann einen Bush aus Pornoschnipseln zusammen.

Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Jonathan Yeo

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