Di, 21. November 2017

Widerstand!

13.09.2008 11:25

Grüner Aufstand gegen Temelin-Ausbau

"Oberösterreich wird sich einen weiteren Ausbau von Temelin nicht bieten lassen", droht Umweltlandesrat Rudi Anschober mit einem Aufstand. Die tschechischen Pläne, in Temel¡n - bloß 60 Kilometer nördlich der Grenze zu Oberösterreich - zwei neue, riesige Atomreaktoren zu bauen, werden nämlich immer konkreter.

Die Temelin-Betreiber haben mit dem Vorverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung den verfahrensrechtlichen Startschuss für die Erweiterung Temelins um zwei Blöcke mit insgesamt 3.400 Megawatt gegeben. Zwei Blöcke mit je 1.000 MW sind ja seit 2002 beziehungsweise 2003 bereits in Betrieb. Die Infrastruktur im AKW Temel¡n wurde bereits für den - ursprünglich auch geplanten Bau - zweier weiterer Reaktoren ausgelegt; auch Grund gibt es dort genug. Kein Wunder, dass Temelin in den Augen des Betreibers CEZ als bestgeeigneter Standort für zwei weitere Reaktoren gilt.

Anschober erzürnt
Umweltlandesrat Rudi Anschober von den Grünen nennt die atomaren Ausbau-Pläne von CEZ jedoch eine Provokation und kündigt massiven grenzüberschreitenden Widerstand aus Oberösterreich, anderen Bundesländern sowie Tschechien selbst und Bayern an, wie ihn die Betreiber des Ausbaus bislang nicht gekannt haben.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden