Sa, 25. November 2017

Umsatzrekord

30.08.2008 17:54

Pöttinger weiter auf Wachstumskurs

Der Landmaschinenhersteller Pöttinger mit Sitz in Grieskirchen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 (per Ende Juli) erneut einen Rekordumsatz eingefahren, erklärten die beiden Geschäftsführer Klaus und Heinz Pöttinger. Der Konzernumsatz des Familienunternehmens wuchs gegenüber 2006/07 um 20,7 Prozent auf 240 Millionen Euro. Das entspricht einer Umsatzverdoppelung in den letzten fünf Jahren.

Das Unternehmen mit vier Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland und Tschechien sowie acht Vertriebsstandorten in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, Kanada, USA und in der Ukraine beschäftigt derzeit weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter, etwa 900 davon arbeiten in Österreich. Zudem hat Pöttinger ein weltweites Netz an Vertriebspartnern aufgebaut.

Starkes Wachstum außerhalb Österreichs
Die Steigerung der Umsätze gehe zum größten Teil auf das starke Wachstum im Auslandsgeschäft zurück. Pöttinger erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Exportquote von 84 Prozent und erwirtschaftete im internationalen Vertrieb rund 201, 2 Mio. Euro. "Unser größter Markt ist nach wie vor Deutschland mit 23 Prozent Umsatzanteil", so Heinz Pöttinger. 16 Prozent hat der Heimmarkt Österreich, 11 Prozent Frankreich. In den übrigen Länder der EU-27 erwirtschaftet Pöttinger etwa ein Viertel des Konzernumsatzes. Die Top-5-Umsatzzuwachsländer waren im letzten Geschäftsjahr Deutschland (plus 15,7 Prozent auf 6,67 Mio. Euro), Frankreich (plus 26,8 Prozent auf 4,86 Mio. Euro), Tschechien (plus 32,3 Prozent auf 4,08 Mio. Euro), Polen (plus 51,8 Prozent auf 3,26 Mio. Euro) und Russland (plus 268,3 Prozent auf 3,0 Mio. Euro).

Standort Oberösterreich gesichert
Für das Geschäftsjahr 2008/09 sind Investitionen in Höhe von 20 Mio. Euro geplant, nach 30 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ziel sei es, vor allem Produktionskapazitäten zu steigern, denn es gebe eine stabile Nachfrage nach moderner Landtechnik. Einen Teil dieses Geldes werde die Firma in den Ausbau des Werkes in Vodnany in Tschechien stecken, "wir werden aber auch die Wertschöpfung am Standort in Grieskirchen vorantreiben", betonte Klaus Pöttinger. Angesichts der enormen Steigerungsrate werde auch ein Standort in Russland überlegt: "Ja, wir wissen, dass es Russland auf der Landkarte gibt". Ein weiterer Standort sei aber keine Konkurrenz für die Produktion in Grieskirchen, bekannte sich Pöttinger zum Wirtschaftsstandort Österreich. Etwa 60 Prozent der Gesamtproduktion werde dort gefertigt, jeweils zehn Prozent in Deutschland und Tschechien und 20 Prozent in Kooperation mit anderen Zulieferern.

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